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Dienststelle Informatik

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UCC (Unified Communications & Collaboration)

Die Verwaltung kommuniziert über viele Kanäle

Wie das Spiralkabel aus der Amtsstube verschwindet 

Die Digitalisierung ist keinem kurzen oder längeren Trend unterworfen. Sie ist ein fortlaufender Prozess, der unseren Alltag beeinflusst. Abläufe werden einfacher, effizienter und schneller. 

Das Projekt «integrierte Kommunikations- und Kollaborationslösung», kurz UCC, wird die bestehende Telefonanlage in der kantonalen Verwaltung ablösen. Die dabei eingesetzte Software Skype fasst verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zusammen. Die bisherigen Möglichkeiten der Kommunikation bleiben bestehen. Skype eröffnet aber zusätzliche Varianten an Kommunikationsformen wie etwa die Chat-Funktion oder die Möglichkeit von Videokonferenzen.

Einblick in unsere Projekte

MailScan To Limsophy

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In der Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz können mit einem Scanner und der Konzernapplikation DocProStar Dokumente direkt in die Fachapplikation Limsophy übertragen werden. Die neue Funktionalität bringt grosse Zeitersparnis, weil das Drucken und anschliessende Scannen der eingereichten Dokumente entfällt. Das ist ein weiterer Verwaltungs-Prozess, der von einem Medienbruch befreit wurde. Die Benutzer sind begeistert von der Lösung und schätzen die tägliche Zeitersparnis in der Abteilung auf ca. 60 Minuten. Es ist vorgesehen diese Automatisierung auch in anderen Organisationen mit anderen Fachanwendungen einzusetzen.

Projekt SPRINT

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Die DIIN als Lösungs-Partnerin vom Bildungs- und Kulturdepartement leistet einen wichtigen Beitrag an die digitale Transformation im Bildungsbereich. Mit der neuen Schulverwaltungslösung schulNetz für alle Gymnasien und Berufsschulen im Kanton Luzern wird die Software Eco Open abgelöst.  

Mit der neuen Lösung werden die Schuladministrationsprozesse nach «Best Practice» angepasst und kantonsweit möglichst harmonisiert. Die Lehrpersonen und Lernenden profitieren von neuen Funktionen und erhalten mobilen Zugang zu Stundenplan, Noten und Absenzen sowie zu den Prüfungsresultaten.

Im Sommer 2021 starten alle Gymnasien mit dieser Lösung, im Sommer 2022 folgen alle Berufsschulen.


Covid-19 Drive-in Testzentrum

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Im Frühjahr 2020 wurde aufgrund der Covid-19 Pandemie ein erstes Drive-in Testzentrum auf der Allmend Luzern aufgebaut. Die Anmeldung zu den Tests erfolgt online, die Einladung zu den Test-Terminen wird per SMS ausgelöst. Nach den Tests werden die Resultate an den Patienten und das BAG automatisiert versendet. Beim Einsatz der SwissCovidApp wird auch der Warn-Code an den Patienten gesendet.

Das Applications Management erstellte auf den Sitecore- und SharePoint-Plattformen die notwendigen Reservations- und Kommunikations-Werkzeuge. Dabei wurden Funktionen entwickelt und diverse Umsysteme angebunden. Durch die Automatisierung und die technische Unterstützung können Fehler verringert und die Effizienz stark gesteigert werden. Die Dienststelle Gesundheit und somit auch die DIIN haben einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Covid-19 Virus geleistet.

SAP HANA DB

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Die SQL-Datenbank des SAP-Finanz- und Logistik-Systems des Kantons wurde im November 2019 auf SAP HANA umgestellt. Mit SAP HANA werden die Daten "in Memory" verwaltet, das heisst sämtliche Daten sind im flüchtigen Speicher abgelegt und stehen so direkt und ohne Disk-Zugriffe den Verarbeitungsprozessen zur Verfügung. Gleichzeitig werden mit SAP HANA die Datenstrukturen aus SAP R/3 stark vereinfacht, ohne dass die bestehenden Programme angepasst werden müssen. Mit diesen zwei Massnahmen wird die Verarbeitungsgeschwindigkeit von SAP verbessert und der notwendige Speicherplatz reduziert.

SAP HANA bildet den ersten Schritt auf dem Weg zur neuen SAP-Softwarearchitektur SAP S/4 HANA, die beim Kanton Luzern künftig eingesetzt werden soll.

Authentifizierungslösung eGovernment

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Mit der Einführung der Onlineformularlösung musste auf der Web Application Firewall (WAF) eine sichere Authentifizierung realisiert werden. Mit einer SMS als zweiten Sicherheitsfaktor kann heute der Jäger zur Jagdpassbestellung eindeutig und sicher authentifiziert werden. Das erlaubt den Bestellprozess für den Kunden massiv zu vereinfachen, weil die wiederholte Eingabe persönlicher und geschäftsfallbezogener Daten entfällt.

Die Authentifizierungslösung wurde im Anschluss durch Fachexperten bei einem Penetration-Test auf ihre Robustheit geprüft. Die Lösung kann nun auch für weitere elektronische Formulare eingesetzt werden.

SAP Analytics 2020

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Im Rahmen des Projekts «SAP Analytics 2020» wurde ein einheitliches Dienststellenreporting mit Kennzahlen aus verschiedenen Kennzahlengruppen erstellt (Messgrössen & Indikatoren, HR und Finanzplanung). Hierfür haben wir auf die aktuelle Lösung «SAP Analytics Cloud» gesetzt, um ein modernes und benutzerfreundliches Reporting zu erstellen. In diesem Projekt haben wir das erste Mal vollständig auf ein agiles Vorgehen gesetzt und konnten so die Implementierung in Time & Budget abschliessen.

Amigra Reservationstool

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Bürgerinnen und Bürger aus EU/-EFTA-Staaten, Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene erhalten neu vom Amt für Migration einen Ausländerausweis in Kreditkartenformat und werden für die Erstausstellung zur biometrischen Datenerfassung eingeladen.

Um den ausserordentlichen administrativen Aufwand für die Erstellung der biometrischen Ausweise zu bewältigen, benötigte das Amt für Migration ein Reservationstool für die Schaltertermine.

Im Applications Management wurde ein Softwaredienst erstellt, der es den Antragstellenden ermöglicht, selber und online Termine zu vereinbaren oder zu ändern. Damit steht dieser Service auch ausserhalb der Schalteröffnungszeiten zur Verfügung und leistet einen Beitrag zur Digitalisierung. Die Mitarbeitenden des Amigra wurden so von diesen administrativen Aufgaben entlastet.

LUnet Strategie 2025

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Netzwerktechnologien entwickeln sich laufend weiter und die Anforderungen an das kantonale Netzwerk LUnet wachsen und verändern sich stetig.

Durch die periodische Anpassung der LUnet-Strategie richten wir das Netzwerk konsequent an den Trends der Zukunft aus: neue Anwendungen, aktuelle Technologien, angepasste Betriebsvarianten. Ausgehend von der Vision wurden die Ziele definiert und die Strategiegrundsätze und Stossrichtungen für die verschiedenen Technologie-Layers für die nächsten 5-10 Jahre abgeleitet.

In der LUnet Strategie 2025 spielen die öffentlichen Clouds und die Network Security eine neue, viel grössere Rolle. Die Strategie ermöglicht auch den effizienten Einsatz von Internet-of-Things (IoT) oder Software Defined Networking.

Covid-19 Drive-in Schnelltest Administrator

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Nach der Einführung der Schnelltests musste der Test-Prozess in den Drive-In Zentren des Kantons Luzern noch effizienter gestaltet werden, da die Resultate des Schnelltests nur während ca. 15 Minuten erkennbar sind.

Die DIIN implementierte eine Anwendung, die die Laufblätter der Patienten druckt und mit einem QR-Code ergänzt. Mit Hilfe des Codes wird die zu testende Person schnell im System gefunden und das Testresultat kann mit wenigen Klicks erfasst und archiviert werden. Die Anwendung ist vollständig in den Test-Prozess integriert. Der Schnelltest Administrator vereinfacht und beschleunigt den Prozess in den Testzentren des Kantons Luzern. Durch die Automatisierung der einzelnen Schritte wurden Fehlerquellen auf ein Minimum reduziert.

Erweiterter Antimalware-Schutz auf Arbeitsgeräten

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Die Arbeitsgeräte der kantonalen Verwaltung und der Lehrer mussten bisher mit dem kantonalen Netzwerk verbunden zu sein, um Sicherheits-Patches und Softwareupdates zu erhalten oder Malware-Reports zu senden.

Um auch während der ausgedehnten Home-Office Phase die Arbeitsplätze vor Malware zu schützen und aktuelle Software auf den Geräten zu betreiben, wurde eine Lösung implementiert, die ebenfalls an einem Arbeitsplatz ausserhalb des kantonalen Netzwerks von all den Aktualisierungen profitieren kann. Das System erlaubt sogar ausserhalb des Verwaltungsnetzwerks allfällige Malware nachhaltig zu beseitigen.

Aufbau von Covid Impfzentren

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Bei den Vorbereitungen zum Betrieb der kantonalen Impfzentren war die DIIN früh involviert und massgeblich bei der Planung und beim Aufbau beteiligt. Zahlreiche Arbeitsplätze und Netzwerke wurden installiert und in Betrieb genommen. Die Software-Lösung vom BAG wurde durch die DIIN eingeführt und das Zivilschutzpersonal und weitere Helfer im Umgang damit geschult. Die Hotline für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Impfung wurde aufgebaut und musste den hohen Anforderungen an die Belastbarkeit gerecht werden, ohne die kantonalen Kommunikationsinfrastrukturen zu gefährden.

Dank der nahezu lückenlosen digitalen Abläufe in den Impfzentren können sich die Mitarbeitenden vor Ort um die Kunden kümmern und werden nicht durch administrative Tätigkeiten aufgehalten

Verlustscheinbewirtschaftung

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Im Projekt Verlustscheinbewirtschaftung wurde ein Werkzeug geschaffen um beinahe 30'000 offene Verlustscheine von der Steuerverwaltung, dem Kantonsspital und der Staatsanwaltschaft zu übernehmen. Die neu eingeführte SAP-Software Asem-Verlustscheinbewirtschaftung erleichtert die Verarbeitung für die Benutzer beträchtlich.

KANTON LUZERN
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