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Dienststelle Informatik

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UCC (Unified Communications & Collaboration)

Die Verwaltung kommuniziert über viele Kanäle

Wie das Spiralkabel aus der Amtsstube verschwindet 

Die Digitalisierung ist keinem kurzen oder längeren Trend unterworfen. Sie ist ein fortlaufender Prozess, der unseren Alltag beeinflusst. Abläufe werden einfacher, effizienter und schneller. 

Das Projekt «integrierte Kommunikations- und Kollaborationslösung», kurz UCC, wird die bestehende Telefonanlage in der kantonalen Verwaltung ablösen. Die dabei eingesetzte Software Skype fasst verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zusammen. Die bisherigen Möglichkeiten der Kommunikation bleiben bestehen. Skype eröffnet aber zusätzliche Varianten an Kommunikationsformen wie etwa die Chat-Funktion oder die Möglichkeit von Videokonferenzen.

Einblick in unsere Projekte

Projekt QR Code Umstellung

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Ab September 2022 müssen alle Rechnungen mit einem QR-Code versehen werden.

Im Rahmen dieses Projektes werden alle Rechnungs- und Mahnformulare mit dem entsprechenden Code ausgestattet. Die Rechnungsstellung mit QR-Code bietet eine umfassende Erleichterung im Zahlungsprozess. Damit kann der Zahlende auch über das Handy per Quick-Response eine Zahlung erfassen und Finanzinstitute profitieren ebenfalls von diesem Streamlined Prozess (End-to-End). Die Einführung erfolgt in Abstimmung mit den Fachbereichen, da die Rechnungsstellung oft deutlich vor dem Zahlungsziel ausgeführt wird.

Projekt SPRINT - Einführung schulNetz

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Die DIIN als Lösungs-Partnerin vom Bildungs- und Kulturdepartement leistet einen wichtigen Beitrag an die digitale Transformation im Bildungsbereich. Die neue Schulverwaltungslösung schulNetz wurde im Sommer 2021 erfolgreich an allen Gymnasien und dem Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrum Luzern eingeführt.

schulNetz bezieht alle Beteiligten in die wichtigen Abläufe einer Schule mit ein. Neben der Schulleitung und dem Sekretariat können auch Lehrpersonen und Lernende ihre administrativen Arbeiten in schulNetz auf einer modernen, webbasierten Oberfläche erledigen. Unteranderem steht ein mobiler Zugang zu Stundenplan, Noten und Absenzen sowie zu den Prüfungsresultaten zur Verfügung.

Im 2022 wird schulNetz auch an allen Berufsschulen und dem Weiterbildungszentrum Luzern eingeführt.


Einführung Blog-Lösung

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Um die Interaktion mit der Leserschaft von gedruckten Infomagazinen zu ermöglichen, hat die DIIN für das BKD eine Blog-Funktionalität implementiert. Die Kommentar- und Voting-Funktion ermöglicht es, Blog-Beiträge zu kommentieren und zu bewerten. So kann ein wertvoller Austausch mit den Kunden stattfinden.

Die eingesetzte Blog-Lösung kann verwaltungsintern und extern zum Wissenstransfer eingesetzt werden. Durch das geweckte Interesse bei anderen Dienststellen, wurde die Blog-Lösung als Konzernangebot definiert und kann in bestehende Webseiten der Dienststellen mit Sitecore eingebunden werden.

Ad-hoc IT-Infrastruktur

Um die nationalen und kantonalen Vorgaben zum Schutz der Bürger in der Covid-Pandemie umzusetzen, mussten zahlreiche neue Standorte mit IT-Infrastruktur aufgebaut werden. Die DIIN richtete den Kantonalen Führungsstab (KFS) in Nottwil, 3 Drive-In – Testzentren und das Contact-Tracing Zentrum ein. Für die Covid-Impfung wurden 10 mobile Impfzentren und zwei fixe Impfzentren in Luzern und Willisau aufgebaut. Insgesamt wurden über 180 Clients, 250 Monitore, 25 Drucker und 15 Multifunktionsgeräte konfiguriert und installiert.

Antragsformular für Covid-19 Zertifikat

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Für die Beantragung des Covid-Zertifikats wurde für die Bürgerinnen und Bürger ein Formular erstellt. Dieses wurde im Jahr 2021 pro Monat durchschnittlich über 4'000 Mal versendet. Mit der Out-of-the-Box Funktionalität für Erledigungsprozesse der eingesetzten Formularlösung konnte der vollständige Prozess digital umgesetzt werden. Diese praktische Funktion ermöglicht der Dienststelle Gesundheit alle Anträge einfach und schnell verarbeiten.

Strassenverkehrsamt Haltersperre

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Das Formular «Gesuch um Sperrung der Halterdaten» war eines der ersten Formulare, das mit der neuen Formularlösung produktiv gegangen ist. Mit dem Formular können Bürgerinnen und Bürger digital die Sperrung ihrer Daten im E-Autoindex beantragen. Durch die Anbindung der Fachapplikation «ViaCar» an die Formularlösung konnte der Prozess vollständig automatisiert werden. Einerseits wird eine Validierung der im Formular angegebenen Informationen durchgeführt und andererseits fliesst ein abgesendeter Antrag direkt in die Fachapplikation, wo der Antrag automatisiert abgearbeitet wird. So werden nicht nur Ressourcen gespart, sondern auch Fehler auf ein Minimum reduziert und die Durchlaufzeit verringert.

Authentifizierungslösung eGovernment

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Mit der Einführung der Onlineformularlösung musste auf der Web Application Firewall (WAF) eine sichere Authentifizierung realisiert werden. Mit einer SMS als zweiten Sicherheitsfaktor kann heute der Jäger zur Jagdpassbestellung eindeutig und sicher authentifiziert werden. Das erlaubt den Bestellprozess für den Kunden massiv zu vereinfachen, weil die wiederholte Eingabe persönlicher und geschäftsfallbezogener Daten entfällt.

Die Authentifizierungslösung wurde im Anschluss durch Fachexperten bei einem Penetration-Test auf ihre Robustheit geprüft. Die Lösung kann nun auch für weitere elektronische Formulare eingesetzt werden.

SAP Analytics 2020

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Im Rahmen des Projekts «SAP Analytics 2020» wurde ein einheitliches Dienststellenreporting mit Kennzahlen aus verschiedenen Kennzahlengruppen erstellt (Messgrössen & Indikatoren, HR und Finanzplanung). Hierfür haben wir auf die aktuelle Lösung «SAP Analytics Cloud» gesetzt, um ein modernes und benutzerfreundliches Reporting zu erstellen. In diesem Projekt haben wir das erste Mal vollständig auf ein agiles Vorgehen gesetzt und konnten so die Implementierung in Time & Budget abschliessen.

Einführung geregeltes elektronisches Siegel

elektronisches Siegel

Um weitere Prozesse durchgängig digital abwickeln zu können, ist die Verwaltung darauf angewiesen, die Echtheit und Herkunft elektronischer Dokumente gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern beweisen zu können. Mit der Einführung des geregelten elektronischen Siegels gemäss ZertES hat der Kanton Luzern ein geeignetes Instrument beschafft.

Dokumente, welche mit einem elektronischen Siegel versehen sind, können von den Empfängern in gängigen PDF-Readern geprüft werden. Zusätzlich dazu kann je nach Bedarf auf der Bundesapplikation validator.ch ein Prüfbericht für die Dokumente erstellt werden. Das Siegel ersetzt in gewissen Fällen die bis heute notwendige handschriftliche Unterschrift oder den Stempel. Dokumente müssen nicht mehr ausgedruckt und signiert werden, sondern können digital gesiegelt und elektronisch zugestellt werden. Medienbrüche verschwinden, Kosten für Druck und Zustellung entfallen und Prozesse können effizienter abgewickelt werden.

LUnet Strategie 2025

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Netzwerktechnologien entwickeln sich laufend weiter und die Anforderungen an das kantonale Netzwerk LUnet wachsen und verändern sich stetig.

Durch die periodische Anpassung der LUnet-Strategie richten wir das Netzwerk konsequent an den Trends der Zukunft aus: neue Anwendungen, aktuelle Technologien, angepasste Betriebsvarianten. Ausgehend von der Vision wurden die Ziele definiert und die Strategiegrundsätze und Stossrichtungen für die verschiedenen Technologie-Layers für die nächsten 5-10 Jahre abgeleitet.

In der LUnet Strategie 2025 spielen die öffentlichen Clouds und die Network Security eine neue, viel grössere Rolle. Die Strategie ermöglicht auch den effizienten Einsatz von Internet-of-Things (IoT) oder Software Defined Networking.

Covid-19 Drive-in Schnelltest Administrator

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Nach der Einführung der Schnelltests musste der Test-Prozess in den Drive-In Zentren des Kantons Luzern noch effizienter gestaltet werden, da die Resultate des Schnelltests nur während ca. 15 Minuten erkennbar sind.

Die DIIN implementierte eine Anwendung, die die Laufblätter der Patienten druckt und mit einem QR-Code ergänzt. Mit Hilfe des Codes wird die zu testende Person schnell im System gefunden und das Testresultat kann mit wenigen Klicks erfasst und archiviert werden. Die Anwendung ist vollständig in den Test-Prozess integriert. Der Schnelltest Administrator vereinfacht und beschleunigt den Prozess in den Testzentren des Kantons Luzern. Durch die Automatisierung der einzelnen Schritte wurden Fehlerquellen auf ein Minimum reduziert.

Erweiterter Antimalware-Schutz auf Arbeitsgeräten

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Die Arbeitsgeräte der kantonalen Verwaltung und der Lehrer mussten bisher mit dem kantonalen Netzwerk verbunden zu sein, um Sicherheits-Patches und Softwareupdates zu erhalten oder Malware-Reports zu senden.

Um auch während der ausgedehnten Home-Office Phase die Arbeitsplätze vor Malware zu schützen und aktuelle Software auf den Geräten zu betreiben, wurde eine Lösung implementiert, die ebenfalls an einem Arbeitsplatz ausserhalb des kantonalen Netzwerks von all den Aktualisierungen profitieren kann. Das System erlaubt sogar ausserhalb des Verwaltungsnetzwerks allfällige Malware nachhaltig zu beseitigen.

Aufbau von Covid Impfzentren

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Bei den Vorbereitungen zum Betrieb der kantonalen Impfzentren war die DIIN früh involviert und massgeblich bei der Planung und beim Aufbau beteiligt. Zahlreiche Arbeitsplätze und Netzwerke wurden installiert und in Betrieb genommen. Die Software-Lösung vom BAG wurde durch die DIIN eingeführt und das Zivilschutzpersonal und weitere Helfer im Umgang damit geschult. Die Hotline für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Impfung wurde aufgebaut und musste den hohen Anforderungen an die Belastbarkeit gerecht werden, ohne die kantonalen Kommunikationsinfrastrukturen zu gefährden.

Dank der nahezu lückenlosen digitalen Abläufe in den Impfzentren können sich die Mitarbeitenden vor Ort um die Kunden kümmern und werden nicht durch administrative Tätigkeiten aufgehalten

Neue Zeitwirtschaft

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Die Dienststelle Personal hat im Auftrag der Regierung ein Projekt initiiert um die bestehenden Zeitwirtschaftssysteme zu harmonisieren und modernisieren. Die DIIN hat in den Bereichen Systemumgebung, Leistungserfassung, Security und der Zutrittskontrolle aktiv mitgewirkt. Pünktlich auf den Jahresstart 2022 wurde die neue Zeitwirtschaft erfolgreich in Betrieb genommen. Die neue Lösung bietet eine moderne Webapplikation als Benutzeroberfläche und den Vorteil von erhöhter Flexibilität durch mobiles Arbeiten: Künftig kann via Smartphone-App die Arbeitszeit erfasst und verwaltet werden.

Projekt FIORI für Protime

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Um die ersten Erfahrungen mit dem technischen Einsatz und der Anwendung von FIORI Applikationen im produktiven SAP System sammeln zu können, wird die integrierte Protime Applikation auf den neuesten Technischen Stand im Rahmen eines Releasewechsels gebracht. Dies ermöglicht den Einsatz eines Dashborads mit zahlreichen FIORI Funktionen. Im ersten Schritt werden ausgewählte Pilotanwender diese neue, zukunftsorientierte Oberfläche nutzen können. Nach einer ausreichend bemessenen Anwendungsphase findet ein Rollout dieser neuen Technologie statt.

KANTON LUZERN
Dienststelle Informatik


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